shiatsu ruth koch
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shiatsu berührt

 

«Shiatsu - Shin Tai ist eine Synthese zwischen östlichen und westlichen Behandlungskonzepten, eine natürliche Form der Stressreduktion sowie eine sehr sanfte und wirkungsvolle Methode der Schmerztherapie.»


Texte und Bilder by David Imhoof shiatsu-shintai.ch

SHIATSU - SHIN TAI IST EINZIGARTIG, KRAFTVOLL UND KREATIV!

Heilung ist ein Prozess der sich entfaltenden Wahrnehmung; eine Reise zu einer tieferen Verbindung mit unserem höheren Selbst. Shiatsu - Shin Tai fördert dieses Bewusst-Werden durch Körperarbeit.

Shiatsu - Shin Tai wurde von Saul Goodman, dem Gründer der Internationalen Shiatsu-Schule (Kiental) etabliert und bis heute stetig weiterentwickelt.

Shiatsu- Shin Tai erweitert die Behandlungsmöglichkeiten der traditionellen Shiatsu-Arbeit:

Spezifische Techniken aus der Osteopathie, Physiotherapie, Faszienarbeit sowie Techniken aus der Craniosacralen Körperarbeit werden in das vorhandene Shiatsu-Setting integriert.

Ziel ist es, den Fluss der Lebenskraft der Klienten zu aktivieren und die physische, emotionale, mentale wie auch spirituelle Ausrichtung des Körpersystems zu fördern und zu unterstützen. Tiefliegende Stressmuster können auf unterschiedlichen Prioritätsebenen identifiziert und sanft gelöst werden so, dass die Körperintelligenz ihre regenerative und selbstregulative Kraft verstärkt entfalten kann.

Durch diese Aktivierung erhalten wir wieder Zugang zu unseren energetischen Ressourcen und können vermehrt im "Hier und Jetzt" funktionieren.

Shin Tai I - Gouverneursgefäss  & Wirbelsäule - Bewegung als Ausdruck des Lebens - David Imhoof

Im Moment der Konzeption entsteht ein erster Energiekreislauf: Das Gouverneursgefäss und das Konzeptionsgefäss. Zusammen bilden sie den primitivsten, ursprünglichsten Teil des Energiesystems und können als Herzstück unseres multidimensionalen Informationssystems bezeichnet werden.

Wenn wir Restriktionen in diesem Bereich lösen, erhöht dies den Ki-Fluss unserer Lebenskraft im ganzen Körper. Mehr Resonanz entsteht, Vitalität, Ausrichtung, Vertrauen und Kreativität kehren zurück.

  • Kennenlernen des Gouverneursgefässes als effizientes Diagnosewerkzeug
  • Erlernen und Anwenden von Techniken für die Wirbelsäulenbeweglichkeit
  • Erlernen und Anwenden von Techniken für die Schulterbeweglichkeit
  • Erlernen und Anwenden von Faszientechniken
  • Shiatsu-spezifische Anwendungstechniken am Atlas und Axis
  • Training und Verfeinerung der propriozeptiven Wahrnehmung
  • Erkennen der 3 Resonanzphasen

Shin Tai II - Strukturelle Ausrichtung - David Imhoof

Als Diagnoseverfahren dient uns die Palpation der Lendenwirbeläule sowie der Becken-, Hüft- und Sakrum-Strukturen.

Sanfte Korrekturverfahren helfen uns, die evaluierten Einschränkungen nach ihrer jeweiligen Priorität wieder nachhaltig in ihre Ausrichtung zu bringen und die damit verbundenen Informationsblockaden zu lösen.

Die Arbeit an der Strukturellen Ausrichtung mit Hilfe von Shin Tai ist eine äusserst sanfte und effektive Möglichkeit um Schmerzsymptomen im Rückenbereich zu begegnen.

  • Erlernen der Korrekturtechniken dieser Strukturen und diese fachgerecht und nach der jeweiligen Priorität /Reihenfolge auszuüben
  • Die Anwendungsmöglichkeiten der Muskel Energie Techniken (MET) kennenlernen und diese präzise im Sinne des Shin Tai Protokolls anzuwenden
  • Die Möglichkeiten mit der globalen Öffnung des Zentralkanals erlernen und damit arbeiten
  • Lernen und Anwendung des Palpation-Diagnoseverfahrens an der Lendenwirbelsäule
  • Lernen und Anwendung des Palpation-Diagnoseverfahrens an Becken, Hüft- und Sakrum-Strukturen
  • Verfeinerung und Vertiefung der Kenntnisse der «strukturellen Ausrichtung»
  • Erlernen und Anwendung der Korrekturmöglichkeiten der 4 typischen Sakrum-Fehlstellungen

Shin Tai III - Die Arbeit mit den Meningen - David Imhoof

Der Zentralkanal verläuft entlang des Rückenmarks und bildet eine innere physische und energetische Achse. Saul Goodman hat eine sanfte und präzise Methode entwickelt um spezifische Stressmuster (6 Phasen) in diesem primären Informationssystem erkennen und lösen zu können. Diese tiefgreifende Arbeit mit den Hirnhäuten (Meningen) ermöglicht dem Empfänger Energie zurückzugewinnen und dem System wieder zugänglich zu machen. Schicht um Schicht kommen wir in die Präsenz. Zentralkanal-Behandlungen sind einzigartig, kraftvoll und kreativ.

  • Kennenlernen der Evolution des primären Informationssystems in unserem Körper: Embryologische Entwicklung.
  • Verständnis über die 6 spezifischen Stressmuster - Phasen, wie sie entstehen und wie sie aufgelöst werden können. Die psychologische Bedeutung hinter den Phasen kennen.
  • Das Erkennen von Ausstrahlung = Radiation als Hinweis auf spezifische Stressmuster.
  • Die Arbeit mit "Challenge", Alarmpunkten und Beinlängendifferenzen.
  • Die 3 Stufen der Bewegung & Resonanz unseres Körpers & Atemmuster analysieren können.

Shin Tai IV - Konzeptionsgefäss und Hara - David Imhoof

Bei der traditionellen Hara-Behandlung geht es nicht nur um Techniken. Sie umfasst vielmehr einen ganzen Kosmos. Jedes Individuum wird als Mikrokosmos des Universums betrachtet und das Hara wiederum wird als ein Mikrokosmos des Lebens des Menschen gesehen: physisch, emotional und mental.

Die Arbeit mit und am Hara soll den Empfänger dabei begleiten, sein Dasein in Richtung Ganzheit, Vitalität und Balance auszurichten.

  • Hara-Behandlung zur Verbesserung unserer Resonanz und zur Aktivierung der Lebenskraft
  • Hara-Behandlung für die Verbesserung der Zirkulation
  • Hara-Behandlung für die Verbesserung der Verdauung und Ausscheidung
  • Hara-Behandlung bei Neuromuskulären Schmerzen
  • Konzeptionsgefäss und Faszienarbeit
  • Evaluation des Hüftgelenkes, Passive Korrektur und Beinlängendifferenz
  • Hara und Verdauungstrakt
  • Die Beziehung zwischen Konzeptionsgefäss und Hara
  • Die Verbindung zwischen Hüftgelenk und Hara
  • Die Bedeutung des Haras für die Umsetzung unsere Ziele

FASZIEN UND SHIATSU - BINDEGEWEBSTECHNIKEN

Texte by Gabriella Poli

 

Die Faszien als das alles umhüllende und verbindende Gewebe sorgen dafür, dass der Körper Unterstützung zum Aufrichten hat. Störungen in diesem Bereich führen zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Energetisch gesehen nimmt das Bindegewebe eine Sonderstellung ein, liegt es doch zwischen den dichteren Strukturen - Knochen, Muskeln, Sehnen - und den mehr erweiternden Strukturen der emotionalen, mentalen und geistigen Ebenen.

Da auch Meridianenergie auf der Ebene des Bindegewebes fliesst, ist ihr freier Fluss vom Zustand des Bindegewebes abhängig. Das Lösen der Faszien normalisiert also nicht nur das Bewegungsvermögen, sondern erlaubt auch im erweiterten energetischen Bereich eine Rückkehr zum normalen Schwingungspotential, d.h. zu Kommunikation und Reaktion mit und zwischen verschiedenen Ebenen.

Die Faszie durchdringt unseren Körper von Kopf bis Fuss wie ein dreidimensionales Netzwerk. Sie besitzt die Fähigkeit, alle physischen, emotionalen und mentalen Aktivitäten aufzuzeichnen. Auf Trauma und Stress reagiert die Faszie mit Restriktion, d.h. sie zieht sich zusammen, um den Körper zu schützen. Wenn sich die Faszie zusammenzieht, entstehen Schmerzen, Verspannungen, Einschränkungen des Bewegungsvermögens, Fehlfunktionen der Organe und Körpersysteme, Fehlstellungen der Körperstrukturen, Funktionsstörungen im ganzen System. Durch das Lösen der Faszie findet grosse Befreiung statt und sehr viel Lebensenergie und Lebenskraft wird frei...

Die fasziale Arbeit ist sehr fein und eignet sich deshalb auch bei akuten Schmerzen, bei Entzündungen, bei porösen Knochen, bei Krampfadern, bei Verletzungen, Brüche und Läsionen, bei Fibromyalgie, bei rheumatischer Arthritis oder nach Operationen.

Faszien und Shiatsu - Bindegewebstechniken - Teil I bis III - Gabriella Poli

  • Lösen der transversalen Diaphragmen (Beckenboden, Zwerchfell, Thorax)
  • Ausrichtung der Hals-, Brust- und Lendenwirbel
  • Strukturelle Ausrichtung des Beckens
  • Ausrichten von Fehlstellungen von Darmbeinknochen und Kreuzbein

VISZERALE UND CRANIALE OSTEOPATISCHE TECHNIKEN IN DER  SHIATSUARBEIT

Texte by Jürgen Westhoff

Im Shiatsu arbeiten wir zu weiten Teilen mit Meridianen und dem Modell der Organfunktionen, das uns alle Ebenen des menschlichen Seins erschliesst. In der Osteopathie ist das Modell "Die Form folgt der Funktion" wichtig. Das ist ein deutlich physischerer Bezugsrahmen als im Shiatsu. Gleichzeitig wird bei erfahrenen Osteopathen mit ähnlichen Parametern behandelt wie im Shiatsu: Verbindungen, Fülle und Leere, Raum geben. So lassen sich osteopatische Techniken wirkungsvoll in die Shiatsuarbeit integrieren und sich beides fruchtbar miteinander verbinden.

Die Herangehensweisen im Shiatsu wie in der Osteopathie beruhen essenziell auf der körpereigenen Selbstregulation. In beiden Methoden wird die Einheit des „Systems Mensch“ auf all seinen Ebenen berücksichtigt. Der Fokus liegt darauf, das Kraftvolle zu unterstützen, Ressourcen zu mobilisieren sowie die tieferen Wurzeln von Imbalancen aufzuspüren, die sich oft nicht mit körperlich auffälligen Bereichen decken.

Es gibt drei grosse Systeme, auf die osteopathisch Bezug genommen wird: den parietalen (Bewegungsapparat), viszeralen (Organe) und cranialen Bereich (Kopf/ZNS).

Im Viszeralen Bereich liegt der Fokus auf den inneren Organen, ihrer Aufhängung und Versorgung. Hier wird die Verbindung zum seelisch-psychischen Bereich sehr deutlich.

Im Cranialen Bereich liegt der Fokus auf dem Kopf und dem Zentralen Nervensystem


Craniale osteopatische Techniken für die Shiatsuarbeit - Jürgen Westhoff

Viszerale osteopatische Techniken für die Shiatsuarbeit - Jürgen Westhoff